Sie nennen es Arbeit!

10. März 2010

“Wir sind die Hartz-Soldaten
und zieh’n mit unseren Spaten
zum Park, zum Park, zum Park
Dort harken altes Laub wir,
gezwungner maßen, glaubt mir!
Für ein Stück Brot mit Quark.”…

Quo vadis labora? hier weiterlesen

Die Schlagzeilen heute: ” Bürgerarbeit soll Langzeitarbeitslose aktivieren” – Neue Säue oder alte Schläuche?

Diese ABM 2.0 geistert seit 2007 durch die Köpfe der Endlösungsstrategen – also nichts Neues.

Wunderwaffe Bürgerarbeit

Wieder einmal soll die Arbeitslosigkeit…besiegt werden. Diesmal heißt die Wunderwaffe: Bürgerarbeit. Ihr Prinzip basiert auf einer simplen Frage: Warum finanziert der Staat in Deutschland Arbeitslosigkeit statt Arbeit? Rainer Bomba, Geschäftsführer der Arbeitsagentur in Sachsen-Anhalt und Thüringen, hat das Konzept erfunden. Und Bad Schmiedeberg als Labor ausgewählt. Hier bekommen Arbeitslose, die keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, eine staatlich finanzierte gemeinnützige Tätigkeit – in Kirchen, Vereinen oder Seniorenheimen. Motto: Arbeit für alle. Zur Not unter Zwang.

- Quelle: Stern.de 8.3.2007

Man träumt von leeren Behördengängen und sanierten Stadtkassen auf Kosten des Steuerzahlers und auf den Knochen der Arbeitslosen – denn “sozial ist was Arbeit schaftt” – oder “Arbeit muss sich wieder lohnen” – lohnt sich dies für einen Arbeitslosen wirklich?  Man redet uns ein, gebraucht zu werden und für die Gesellschaft nützlich zu sein. Wann wird aber diese Gesellschaft mal für uns nützlich? – achso sie zahlt ja schon den Obolus  = 359+ und spendet 3 Kerzen und ist im 7. Himmel der Arbeitslosenstatistik.

Was verdient man bei der Bürgerarbeit – Nichts genaues weiss man, aber es soll zwischen 675 und 975 Euro sein, je nach Qualifikation. (ich hoffe mal es ist Netto vom Brutto)

So, ich bin eine Bedarfsgemeinschaft mit weiterer  Person ( also ich bin eigentlich verheirat mit meiner Frau) – man bekommt 997,-Euro warm -11 Euro Warmwasserkosten) . Ich mache demnächst Bürgerarbeit für sagen wir ruhig 975 Euro.( die weitere Person müsste also zum Amt und 22 Euro (so es sich um netto handelt – ansonsten wirds noch mehr) ALG2 beantragen – was für ein Aufwand, welcher Nutzen für die Gesellschaft – Ja wenn sie auch Bürgerarbeit machen dürfte, dann schwelgen wir im Luxus”

Aber hier liegt der Haken, 8 Millionen wollen Bürgerarbeit machen – gibt es soviele Schlaglöcher in den Gemeinden oder gibt es weitere Löcher in dem Käse der Sprücheklopfer, die man stopfen darf, wer macht die Statistik der gefallenen Laubblätter in Zukunft?

Wer verdient wirklich an Bürgerarbeit oder in der Bildungsindustrie? – Der Arbeitslose doch sicher nicht!

Man unterstellt so ganz nebenbei, damit wird Schwarzarbeit eingedämpft oder bekämpft – ich behaupte einfach es wird hier bezahlte Schwarzarbeit gefördert. Mit Trickserei, werden Steuergeldtöpfe hin und her geschüttet, man schädigt dadurch nur den Steuerzahler und fördert Gewinne der Macht

Es ist auch diesmal nicht des Rätsels Lösung! – Bürgerarbeit ist nichts Anderes als Geschwafele, wie Schneeschippen, Strasse fegen Laub harken, das erleben Arbeitslose seit Jahren, das Kind ist das selbe, der Namen ist ein anderer.

Noch ein Artikel der zeigt worum es wirklich geht: hier lesen.

Man setzt  Eurojob-Thesen fort und vernichtet weiter munter reguläre Arbeit durch Niedrigstlohn-Beschäftigung – Arbeit für Bürger = Bürgerarbeit oder doch Lohnsklaverei? Es gibt also Bürger und NichtBürger in Deutschland – oder wie?

Es ist Verarschung auf höchstem Niveau!

Einmal arbeitslos – immer arbeitslos?

9. März 2010

“Senioren in Altenheimen Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten – so stellt sich die stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Hannelore Kraft, die Zukunft von Langzeitarbeitslosen vor, die keinen regulären Job mehr finden…” -  Quelle

Arroganz, Hilflosigkeit – einfach Dumm? – Nein, Wahlkampfparolen!

Ich brauche Niemanden der sich für mich einen Zeitvertreib ausdenkt, sondern ich brauche Arbeit mit gutem Lohn, damit sich Arbeit wieder lohnt. Meinen Zeitvertreib gestalt ich mir selber – da brauche ich keinen Klugscheisser von SPD, FDP oder sonstwelchen Parteibuchträgern.

Sieht die Bundesagentur für Arbeit das genauso wie die SPD-Politikerin?

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beziffert die BA offiziell mit 933.000. Viele von ihnen haben gleich mehrere Vermittlungshemmnisse, wie es in der BA heißt: Sie haben zum Beispiel Schulden, sind häufig krank, ohne Berufsausbildung. Oder sie sprechen kaum Deutsch. In einem BA-Papier aus dem Jahr 2006 ist von einem “arbeitsmarktfernen Personenkreis von wenigstens 400.000″ die Rede. Gemeint sind damit Menschen, die noch nie oder seit mehr als sechs Jahren nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. - Quelle

Ich habe keine Schulden, spreche deutsch, bin nicht krank, habe  2 Ingenieurabschlüsse

und dennoch Langzeitarbeitslos!
warum?

Weil diese politische Gesellschaft meine Generation, die der DDR zugehörigenden “Intelligenz” kalt gestellt halt, man lässt uns die “Rechnung” zahlen, man hat “Angst” vor uns – man stempelt uns seit Jahren als unfähig, arbeitsscheu und dumm ab. Das ist aber nicht die Ehrlichkeit die Frau Kraft meint – es ist meine Ehrlichkeit, weil seit Jahren spürbar auf den Ämtern, weil  weil ich mich wehren kann, weil ich nicht verblödet wurde durch diese Arroganz der Einbildung, weil ich halt nicht mich vor “Dummheit” ducken werde. Wir wollen entsprechend unserer Ausbildung unseres Könnens und unserer Würde einbringen, zu menschenwürdigen Löhnen arbeiten und halt nicht für Parolenschreier das Sündenvieh sein, das man je nach Wahlsituation vor sich hertreibt – Wir wollen nicht sanktioniert sein, wir wollen freie Wahl des Arbeitsplatzes, des Berufes und des Ortes – Wir wollen keine Verfassungsbrecher als Peitschenschwinger – Ich habe die Schnauze voll von diesen Besserwissern, von diesen “Nichtvolksvertetern” – von Scheindemokraten im Auftrag des Kapitals – Diese Gesellschaft ist untauglich und ohne Moral.

Der SPD darf nie verziehen werden – Sie führten dieses Schandgesetz “HARZ4″ ein!- Niemals vergessen!


Bildungsgutscheine statt Bildung!

8. März 2010

Erinnert mich irgendwie an Konsummarken – nur hat man da noch etwas rausbekommen.

Hat das was mit Bildung zu tun? Eher nicht! Im “Konsum” konnte jeder Mitglied werden, bei Hartz4 wird Dir Bildung geschenkt, dank der Gutschein-Strategie unser Weitsichtigen in Berlin. Aber Papier ist halt Papier.

Man nennt dies immer wieder mal Bildungsoffensive oder man veranstaltet den Arbeitskreis “Bildungsgipfel” und redet und redet und redet! – Statt eine einheitliche Bildungspolitik endlich mal durchzusetzen – Deutschland hat eine System des mittelalterlichen Kleinstaatendenkens. Im 21.Jahrhundert wird geredet, statt das Erbe von Goethe und Schiller verbunden mit modernen wissenschaftlichen Errungenschaften zu koppeln. Statt PC-Räume in den Schulen – stolzieren wir auf Messen rum und schauen, was die Welt schon alles kann – die Schulen verkommen – wir aber haben Gutscheine und schmutzige Toiletten.

Gleiche Chancen für alle – was brauchts da noch einen Gutschein – es gibt eine Verfassung und Bildung ist ein Menschenrecht!

Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht gemäß Art. 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 und wurde im Sinne eines kulturellen Menschenrechtes gemäß Artikel 13 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (IPwskR) noch erweitert. Quelle

Deutschland hat den Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte am 9. Oktober 1968 unterzeichnet.

Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wird ein Recht auf Bildung nicht ausdrücklich normiert. Jedoch ergibt sich das Recht auf Bildung(smöglichkeiten) aus den im Grundgesetz festgeschriebenen Grundrechten. Das elementare Grundprinzip der Menschenwürde verbietet es, Menschen Bildungschancen willkürlich vorzuenthalten. Das Verfassungsprinzip der Gleichberechtigung verbietet es, Menschen wegen des Geschlechtes, der Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, des Glaubens, der religiösen oder politischen Anschauungen oder einer Behinderung wegen beim Erwerb von Bildung zu benachteiligen oder zu bevorzugen. Das beschlossene Diskriminierungsverbot nach dem (finanziellen) Vermögen eines Menschen gemäß Artikel 2.2 IPwskR wurde jedoch seit der Unterzeichnung des Pakts 1968 bis heute nicht in Artikel 3 des Grundgesetzes umgesetzt. -Quelle

Doch was passiert hier: Gutscheine, bedrucktes Papier, Stigmazeichen für Hartz4-Empfänger! Statt würdevolles Leben, wird immer der gleiche Typ des Arbeitslosen verkündet: – dick faul, dumm, unersättlich,ungebildet und schmarotzend das Gesellschaftsbild verschandelnd.

Aber das ändern wir alles mit Hof- und Strassendiensten, Bildungsscheinen und Schulranzenspenden, oder Gutscheine für Suppenküchen, warmen Pullovern und Kaltduschen.

Sie nennen dies alles Bildungsgerechtigkeit oder Chancengleichheit und vergessen dabei, das sie es sind, die diesen Zustand eingerührt haben, es Absicht ist in ihrer Strategie, den Armen “klein” zu halten und den “Nassauern” der Wirtschaft die Steigbügel zu halten, für ihre Kriegsinteressen.

Mehr Sachleistung für Wohltaten, kein Geld für 11 Millionen Arbeitslose – dafür Spaltung der Gesellschaft in Arme, Mittellose, ARBEIT MUSS SICH LOHNEN-Anhänger und möchtegerndazugehörende Parteibuchträger.

Papier ist geduldig, genauso wie Parolen und Predigen – Die Welt ist global aus den Fugen – Nicht nur in Haiti ist das Beben zu spüren, in Griechenland wird getestet, wie weit man gehen kann – 1989 wird es aber nicht wieder geben.

Was tut die Regierung, ausser Papier zu bedrucken – nichts, weder in Berlin noch in den Zwergstaaten -

Man hält das Volk arm – Die Einbildung macht es dumm!

Müllsatz der Woche

7. März 2010

Immer wieder mal periodisch das gleiche Gesülze der “Politiker”!
Hartz4er an die Arbeitsfront!

Von Guido Wes­ter­welle er­wartet man keine so­zialen Schmei­che­leien. Nicht um­sonst ist er in­ter­na­tional als rechts­li­be­raler Pö­bler be­rüch­tigt. Auch an Herrn Sa­razin hat man sich ge­wöhnt, der seine schlechte Kin­der­stube und seine teils schon krank­haft an­mu­tenden Zy­nismen an den Armen diesen Landes aus­läßt.

Aber wenn selbst harmlos schei­nende SPD Po­li­ti­ke­rinnen, wie Frau Han­ne­lore Kraft, vom neo­li­be­ralen Ge­dan­kengut an­ge­steckt, nun for­dern ALG II Emp­fänger sollten dau­er­haft ge­mein­nüt­zige Tä­tig­keiten für ein Ta­schen­geld aus­üben, dann kommt selbst dem wohl­mei­nensten Bürger die Galle hoch.

Hartz IV-Emp­fänger ohne Aus­sicht auf re­gu­läre Ar­beit sollten „die Chance be­kommen, im Rahmen ihrer Mög­lich­keiten für die Ge­sell­schaft etwas zu leisten. Diese Men­schen bräuchten ein An­gebot, das ihnen eine „wür­de­volle Per­spek­tive“ gebe. Als Lohn für die lang­fris­tige Be­schäf­ti­gung in ge­mein­nüt­zigen Jobs reiche ein „sym­bo­li­scher Auf­schlag auf die Hartz-IV-Sätze“, der ohne Mehr­kosten für den Staat rea­li­sierbar sei.

Hier wird klar ein Ver­stoß gegen die Men­schen­rechte ge­for­dert, geben diese doch vor, daß ge­rechter Lohn für Ar­beit zu zahlen ist.

ganzer Artikel hier:

“..SPD-Vize Kraft sagte dem „Spiegel“: „Wir müssen endlich ehrlich sein. Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden.“ Für sie müsse so schnell wie möglich „ein Gemeinwohl-orientierter Arbeitsmarkt“ aufgebaut werden…” Quelle: Welt-online

Dies findet ja schon alles statt – 1Euro Jobber in den Parkanlagen,  Spargel, Erdbeeren, Schneesräumer, Weihnachtsmänner, Praktikanten, nicht zuletzt billige Altenpfleger und “Schuhputzer” – aber immer das gleiche Lied, als wäre man gerade eben auf die “Endlösung” gekommen – hat “Barnabas” wohl doch recht mit Seiner letzten Predigt”

Lerchenberg hatte beim Politiker-Derblecken am Mittwochabend die umstrittenen Äußerungen von Außenminister Guido Westerwelle über Hartz-IV-Empfänger attackiert und dabei formuliert: “Alle Hartz-IV-Empfänger sammelt er in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumherum ein großer Stacheldraht – hamma scho moi g’habt. Dann gibt’s a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt’s von Sarrazins Winterhilfswerk zwei Pullover, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Letter: ‘Leistung muss sich wieder lohnen’.”

An die Ursachen wird nicht gegangen – Man muss die Industrie zwingen Arbeit zu schaffen, dann wird sich auch diese wieder lohnen.

Von einem Verfassungsbruch zum anderen zu hangeln bringt nur sozialen Unfrieden – und mit dümmlichen Parolen macht man keine Politik! Man ist schneller im Volk wieder gelandet als man denkt.

Wenn man ein “Sibirien” hätte, wären die Arbeitslosen schon längst am “Streichholz schnitzen” -

“Weil die Klugen sich still verhalten, regieren die Dummen”


ALGII-Schonvermögen wird erhöht!

6. März 2010

Endlich könnte ich meine erabeitete Lebensleistung und für das Alter Erspartes behalten, ja wenn nicht schon Alles verbraucht wäre. Ich könnte schön aufs Alter warten und neben meiner kargen Rente dann mein Sparbuch noch bedienen. Ja aber es ist schon alles weg.! Genauso  wie bei den anderen 7 Millionen Alg2-Empfängern oder bei dehnen, die bereits noch tiefer in der Scheisse sitzen.

Sie verteilen Wohltaten, die eigentlich seit 5 Jahren dringend gebraucht wurden, die man nun aber mit Trick17 auf 0,2 % aller Bedürftigen verteilen kann und natürlich für die zukunftigen Hartz4-Bettler in Aussicht stellt, denn man will ja nicht das man sein Erspartes für das Alter jetzt schon verbraucht.

“Arbeit muss sich lohnen”

Welch ein Hohn für alle Arbeitslosen im Lande.

Doch wem nützt die Anhebung des Schonvermögen für die private Altersvorsorge? Die Antwort ist einfach: Den Versicherungsanstalten. Denn die Versicherer können künftig damit werben, dass die private Altersvorsorge pro Lebensjahr bis zu einem Betrag von 750 Euro “Hartz IV sicher” ist. Die Neuerung betrifft nämlich nur die aller Wenigsten der ALG II Bezieher. Laut internen Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) wurden von Januar bis September 2009 insgesamt 11.000 ALG II Anträge abgelehnt, da die Antragsteller über zu viel Vermögen verfügten. Das entspricht gerade einmal 0,2 Prozent aller ALG II Anträge. – Quelle

Der wichtigere Teil des Schonvermögens – 150,-€/Lebensjahr., also der Teil von dem man sein Leben bestreiten muss, der wird nicht bedacht!

Mit Absicht, denn dann flippt die Propaganda noch mehr aus. Man würde den Zustand zum Niedriglohnsektor noch drastischer voran treiben und die Arbeitsmoral würde ja noch weiter sinken in der sozialen Hängematte – meinen sie. So aber können sie sich aufspielen als Retter vor der Altersrmut und schaut  “wie sozial gerecht wir sind”

Man will der Versicherungsindustrie in die Hände spielen und das Geld der Arbeitslosen abschöpfen, Verwertungsausschlüsse vor dem 65.Jahr erwirken und somit die Massen doch arm halten. was nützt mir mein Geld, wenn ich in Notlagen nicht verfügen darf, wenn meine 5,-€/Tag nicht reichen und ich eine Banane mehr essen will, aber nicht darf dank ALGII-Zwang.

Ich danke für die Grosszügigkeit und Weitsicht der Parteien, aber auf solche linkischen Wohltaten kann man verzichten. Statt Hilfe, steht nur Hohn und Spott im Raum – eine ernsthafte Sorge um die Schwachen ist nicht erkennbar.


Münchner Nockherberg 2010

4. März 2010

Wie immer kritisch und deftig – der Fastenredner Michael Lerchenberg alias Bruder Barnabas.

Einigen Politikern blieben aber diesmal besonders lang die Bissen im Halse stecken.

Die ganze Rede hier als Video

besonders Westerwelles “Dümmlichkeiten” zogen den Unmut Barnabas zu.

“..Der Vizekanzler drehe mit seiner Kritik an Hartz-IV-Empfängern „jetzt völlig durch“ und schwinge „seine sozialpolitische Abrissbirne“,

“..In der satirischen Rede fabulierte Lerchenberg, Westerwelle wolle nun alle Hartz-IV-Empfänger bei Wasser und Brot in einem Lager in Ostdeutschland sammeln – „drumrum ein Stacheldraht, das haben wir schon mal gehabt“. Und über dem Eingang, „bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd steht in eisernen Lettern: Leistung muss sich wieder lohnen“.

Quelle: Focus.de

Versteinerte Gesichter, gequältes Lachen und eine Wahrheit, die nachdenken lassen sollte.

Aber man wird sich wieder schütteln, das Bier wird weiter fliessen und die Dekadenz bleibt!