Jeder kann etwas, Jeder wird gebraucht!

In einem Interview bei Stern.de äußerte Frau Minister Von der Leyen Ihre Visionen von den neuen Jobcentern.

Hier der unkommentierte Artikel und weitere schöne Phrasen!

Auszug..Die Arbeitsministerin forderte eine bessere und schnellere Betreuung der Arbeitslosen. “Jeder, der das Job-Center betritt, muss innerhalb weniger Tage ein Arbeitsangebot oder eine Weiterbildung erhalten”, sagte von der Leyen in dem stern-Interview. “Die Angebote müssen Schlag auf Schlag kommen. Tempo, Tempo, Tempo. Heute meldest du dich arbeitslos – und morgen hast du was zu tun.” -

Ist dies Naiv? oder machbar? weitere Sprüche:

- “Die Grundhaltung muss sein: Jeder kann etwas, jeder wird gebraucht.”

-”Für einen 25-jährigen Arbeitslosen bringt es nichts, von einer Aktion zur nächsten geschickt zu werden. Er braucht vor allem die Perspektive auf einen ordentlichen Job.”

-in der Vergangenheit sei in der Debatte über Hartz IV “vor allem mit Ängsten und Drohungen” hantiert worden.

- Die Arbeitsministerin sagte: “Ich bin keine Schmuseministerin. Ich will, dass wir in den Job-Centern die Betroffenen in Bewegung halten.”

-”Wir können nicht alle Langzeitarbeitslosen über einen Kamm scheren, und es nützt auch nichts, diese Menschen zu beschimpfen. Sie sind da. Und sie haben einen Anspruch darauf, dass dieses Land sie nicht beiseite schiebt”

Ja also da ist doch Bewegung drin. Nur hatten wir dies alles schon

  • Bewegung = Schikane, Willkür, Sanktionen
  • Bildung= SinnlosMassnahmen, Steuergelder verbrennen
  • Alte Arbeitnehmer= Kampfreserve oder Hoffnungsträger

Es bleibt neoliberales Gewäsch!

Im Alltag stehen 11 Millionen Betroffene gegen 1 Million offener Arbeitsstellen gegenüber. Mit Schlaraffernlandparolen löst man dieses Problem bestimmt nicht. Für mich ist diese scheinheilige Politik demagogisch und weit weg von der Realität.

Wir sind halt da! Warum?

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