Müllsatz der Woche

Immer wieder mal periodisch das gleiche Gesülze der “Politiker”!
Hartz4er an die Arbeitsfront!

Von Guido Wes­ter­welle er­wartet man keine so­zialen Schmei­che­leien. Nicht um­sonst ist er in­ter­na­tional als rechts­li­be­raler Pö­bler be­rüch­tigt. Auch an Herrn Sa­razin hat man sich ge­wöhnt, der seine schlechte Kin­der­stube und seine teils schon krank­haft an­mu­tenden Zy­nismen an den Armen diesen Landes aus­läßt.

Aber wenn selbst harmlos schei­nende SPD Po­li­ti­ke­rinnen, wie Frau Han­ne­lore Kraft, vom neo­li­be­ralen Ge­dan­kengut an­ge­steckt, nun for­dern ALG II Emp­fänger sollten dau­er­haft ge­mein­nüt­zige Tä­tig­keiten für ein Ta­schen­geld aus­üben, dann kommt selbst dem wohl­mei­nensten Bürger die Galle hoch.

Hartz IV-Emp­fänger ohne Aus­sicht auf re­gu­läre Ar­beit sollten „die Chance be­kommen, im Rahmen ihrer Mög­lich­keiten für die Ge­sell­schaft etwas zu leisten. Diese Men­schen bräuchten ein An­gebot, das ihnen eine „wür­de­volle Per­spek­tive“ gebe. Als Lohn für die lang­fris­tige Be­schäf­ti­gung in ge­mein­nüt­zigen Jobs reiche ein „sym­bo­li­scher Auf­schlag auf die Hartz-IV-Sätze“, der ohne Mehr­kosten für den Staat rea­li­sierbar sei.

Hier wird klar ein Ver­stoß gegen die Men­schen­rechte ge­for­dert, geben diese doch vor, daß ge­rechter Lohn für Ar­beit zu zahlen ist.

ganzer Artikel hier:

“..SPD-Vize Kraft sagte dem „Spiegel“: „Wir müssen endlich ehrlich sein. Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden.“ Für sie müsse so schnell wie möglich „ein Gemeinwohl-orientierter Arbeitsmarkt“ aufgebaut werden…” Quelle: Welt-online

Dies findet ja schon alles statt – 1Euro Jobber in den Parkanlagen,  Spargel, Erdbeeren, Schneesräumer, Weihnachtsmänner, Praktikanten, nicht zuletzt billige Altenpfleger und “Schuhputzer” – aber immer das gleiche Lied, als wäre man gerade eben auf die “Endlösung” gekommen – hat “Barnabas” wohl doch recht mit Seiner letzten Predigt”

Lerchenberg hatte beim Politiker-Derblecken am Mittwochabend die umstrittenen Äußerungen von Außenminister Guido Westerwelle über Hartz-IV-Empfänger attackiert und dabei formuliert: “Alle Hartz-IV-Empfänger sammelt er in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumherum ein großer Stacheldraht – hamma scho moi g’habt. Dann gibt’s a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt’s von Sarrazins Winterhilfswerk zwei Pullover, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Letter: ‘Leistung muss sich wieder lohnen’.”

An die Ursachen wird nicht gegangen – Man muss die Industrie zwingen Arbeit zu schaffen, dann wird sich auch diese wieder lohnen.

Von einem Verfassungsbruch zum anderen zu hangeln bringt nur sozialen Unfrieden – und mit dümmlichen Parolen macht man keine Politik! Man ist schneller im Volk wieder gelandet als man denkt.

Wenn man ein “Sibirien” hätte, wären die Arbeitslosen schon längst am “Streichholz schnitzen” -

“Weil die Klugen sich still verhalten, regieren die Dummen”


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