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Die Schlagzeilen heute: ” Bürgerarbeit soll Langzeitarbeitslose aktivieren” – Neue Säue oder alte Schläuche?
Diese ABM 2.0 geistert seit 2007 durch die Köpfe der Endlösungsstrategen – also nichts Neues.
Wunderwaffe Bürgerarbeit
Wieder einmal soll die Arbeitslosigkeit…besiegt werden. Diesmal heißt die Wunderwaffe: Bürgerarbeit. Ihr Prinzip basiert auf einer simplen Frage: Warum finanziert der Staat in Deutschland Arbeitslosigkeit statt Arbeit? Rainer Bomba, Geschäftsführer der Arbeitsagentur in Sachsen-Anhalt und Thüringen, hat das Konzept erfunden. Und Bad Schmiedeberg als Labor ausgewählt. Hier bekommen Arbeitslose, die keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, eine staatlich finanzierte gemeinnützige Tätigkeit – in Kirchen, Vereinen oder Seniorenheimen. Motto: Arbeit für alle. Zur Not unter Zwang.
- Quelle: Stern.de 8.3.2007
Man träumt von leeren Behördengängen und sanierten Stadtkassen auf Kosten des Steuerzahlers und auf den Knochen der Arbeitslosen – denn “sozial ist was Arbeit schaftt” – oder “Arbeit muss sich wieder lohnen” – lohnt sich dies für einen Arbeitslosen wirklich? Man redet uns ein, gebraucht zu werden und für die Gesellschaft nützlich zu sein. Wann wird aber diese Gesellschaft mal für uns nützlich? – achso sie zahlt ja schon den Obolus = 359+ und spendet 3 Kerzen und ist im 7. Himmel der Arbeitslosenstatistik.
Was verdient man bei der Bürgerarbeit – Nichts genaues weiss man, aber es soll zwischen 675 und 975 Euro sein, je nach Qualifikation. (ich hoffe mal es ist Netto vom Brutto)
So, ich bin eine Bedarfsgemeinschaft mit weiterer Person ( also ich bin eigentlich verheirat mit meiner Frau) – man bekommt 997,-Euro warm -11 Euro Warmwasserkosten) . Ich mache demnächst Bürgerarbeit für sagen wir ruhig 975 Euro.( die weitere Person müsste also zum Amt und 22 Euro (so es sich um netto handelt – ansonsten wirds noch mehr) ALG2 beantragen – was für ein Aufwand, welcher Nutzen für die Gesellschaft – Ja wenn sie auch Bürgerarbeit machen dürfte, dann schwelgen wir im Luxus”
Aber hier liegt der Haken, 8 Millionen wollen Bürgerarbeit machen – gibt es soviele Schlaglöcher in den Gemeinden oder gibt es weitere Löcher in dem Käse der Sprücheklopfer, die man stopfen darf, wer macht die Statistik der gefallenen Laubblätter in Zukunft?
Wer verdient wirklich an Bürgerarbeit oder in der Bildungsindustrie? – Der Arbeitslose doch sicher nicht!
Man unterstellt so ganz nebenbei, damit wird Schwarzarbeit eingedämpft oder bekämpft – ich behaupte einfach es wird hier bezahlte Schwarzarbeit gefördert. Mit Trickserei, werden Steuergeldtöpfe hin und her geschüttet, man schädigt dadurch nur den Steuerzahler und fördert Gewinne der Macht
Es ist auch diesmal nicht des Rätsels Lösung! – Bürgerarbeit ist nichts Anderes als Geschwafele, wie Schneeschippen, Strasse fegen Laub harken, das erleben Arbeitslose seit Jahren, das Kind ist das selbe, der Namen ist ein anderer.
Noch ein Artikel der zeigt worum es wirklich geht: hier lesen.
Man setzt Eurojob-Thesen fort und vernichtet weiter munter reguläre Arbeit durch Niedrigstlohn-Beschäftigung – Arbeit für Bürger = Bürgerarbeit oder doch Lohnsklaverei? Es gibt also Bürger und NichtBürger in Deutschland – oder wie?

Das Vertrauen der Unschuldigen ist die grösste Waffe des Lügners!"







