Die linke oder doch die rechte Tür?

Wer blickt da noch durch im Amt? Von mir wird es zur jeder Zeit erwartet, denn ich will ja was von Euch! Aber zwei gegensätzliche Handlungen innerhhalb einer Woche? wer soll sich da auf eine Linie einstellen? Nochmal zum Fakt.

Ab 1.5.10 Job für 675 Euro brutto, alles gemeldet am 26.4.10. Am 27.4.10 Schreiben erhalten, nach dem die Leistungen ALG2 vorläufig eingestellt werden zum 1.6.10. – betrifft die gesamte Bedarfsgemeinschaft (also auch meine Frau :-) )

Noch beim Formulieren des Widerspruchs erhielt ich am 4.5.10 eine Bescheidsänderung, deren Inhalt besagt, das wir nun doch weiter ALG2 bekommen, aber vorläufig erst. weil dann  mit dem zu erwartenden Nettoeinkommen ab Gehaltszahlung 15.6.10 und des darausresultierenden Einkommensnachweises, dieses dann wieder neu berechnet würde. wenn sich nichts ändere bleibt alles so wie es dann halt ist – Was für ein Aufwand für ein halbes Jahr Statistikfälschung. Jedenfalls bekommt nun auch die Frau weiter nahtlos ihr ALG2. Sie kann ja nichts dafür, das ich wieder arbeite.

Das Scheiss-System der Bedarfsgemeinschaften muss auch weg!

Noch schnell was zur AOK-Mitgliedschaft: Hier gibt es auch ein Durcheinander. Sind beide arbeitslos, spielt einer den Hauptversicherten, der andere ist familienversichert ( war bisher bei uns die Frau und ich das “Kind”) Jetzt erfolgt der Wechsel – Ich bin endlich wieder der “Häuptling” und meine Frau wird erstmal überprüft, ob sie familenversicherungstauglich ist. – denn automatisch erfolgt hier nichts in diesem Staat – ein Formular liegt bereit.

Alle haben zu tun,  leben lässt man uns aber nur soweit, damit die alle gut existieren können als sogenannte “Mittelschicht” – denn deren Arbeit soll sich ja lohnen. In einem halben Jahr erfolgt der Zirkus aufs Neue rückwärtig – nein stimmt ja nicht! Es gibt ja noch aller paar Monate den Kampf um die Weiterbewilligung von ALG2  und der KdU und der Betriebskosten und der Nachweise und und und!

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