AKT III - Ein Höhepunkt oder das "Schwarze Peter"- Spiel

05.06.2008

06.06.2008

Aber das Interesse lag wohl nur bei mir - Nachfolgend der Ablauf als Aktennotiz. (Namen bekannt)

Aktennotiz Gespräch in der Geschäftsstelle Bitterfeld - Leiter Herr S am 6.6.2008 10:30 Uhr

Teilnehmer:

Herr S– Leiter der Geschäftsstelle
Frau T2
Herr H (Ich)
Frau H (meine Ehefrau)

Herr S bat darum das Thema in 25 Minuten geklärt zu haben, er habe noch Termine

Allerdings hatte er bisher keine Zeit sich im Detail um das strittige Problem zu kümmern. (Er hatte keine Ahnung, war verdonnert worden, das „Problem“ schnellsten vom Tisch zu bekommen- Randnotiz
Er zöge meine zuständige Vermittlerin hinzu!? Wer dies wäre? Frau T2

Ich hinterfragte, warum nun wieder Frau T2 hier sei, sie sei in  dem Vorgang vom 22.5.08 nicht involviert. Herr S stellt sie noch mal als meine zuständige Vermittlerin vor. Ich hatte den letzen Kontakt mit Frau T2 am 13.09.2007!  Herr S bestätigte noch mal das Frau T2 für mich zuständig sei. Es aber auch jede andere Mitarbeiterin im Hause sein könne, die wären alle qualifiziert dafür. Ich bestätigte ihm es sei besser man unterhalte sich, als schaffe man nur Akten und Schriftverkehr durchs Haus.

Er begann nun einen Monolog/Vortrag über den Sinn einer Arbeitslosenversicherung zu reden, und mir erwüchsen daraus auch Pflichten, er ging mit keinem Wort auf die Verhaltensweisen seiner Mitarbeiterinnen Frau F oder Frau T am 22.5.08 ein und wies immer darauf hin, ich müsse alles tun, was die BA einschätze für mich und da ich Nichtleistungsempfänger bin, müsse ich ja nicht die Dienstleistungen der AA in Anspruch nehmen..Allerdings, wenn ich Rentenzeiten gemeldet haben wolle, dann allerdings stehe die Hoheit schon bei der AA.

Ich unterbrach Ihn mehrmals, um in einen Dialog zukommen, hatte aber kaum eine Chance!

Dies fasste er als Unhöflichkeit meinerseits auf, ich möge ihn nicht ständig unterbrechen Er legte sein „Oberlehrer“ nicht ab und sage mit vielen Worten Nichts! Er will mir heute noch mal eine Chance geben? – (Randnotiz: Also arroganter geht’s dann doch nicht. Nicht ich habe mich fehlverhalten! )

 Ich erwiderte zum wiederholten Maße, ich bin bereit an Maßnahmen der Wiedereingliederung teilzunehmen, aber nur wenn sie sinnvoll und meinen Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechen und dazu angetan sind meine Arbeitslosigkeit schneller zu beenden. Herr S schlug nun vor, sich eine Maßnahme anzuhören, die Frau T2 herausgesucht habe und die individuell für mich passend wäre.

Meine antwort darauf:  ich bin zur Zeit nicht bei der Agentur Arbeitslos gemeldet, da bereits am 22.5.08 man mich willkürlich abgemeldet habe. Darauf einigte man sich, ich werde wieder als arbeitslos geführt bis zum heutigen Tag, wenn ich diese heutige Maßnahme wieder ablehne, hätte es sich für die Agentur erledigt, ich müsse jetzt und sofort entscheiden oder das wars dann ( schon wieder Erpressung und unter Druck setzen)  

Ich verdeutlichte ihm noch mal, das ich ein „freier Bürger in einem freien Land sei und für mich frei entscheiden kann, ohne Druck und ohne Bedingungen“ -

Herr S sagte zu, das die Aufhebung meines Arbeitslosen-Stratus aufgehoben wird und bis heute fortgeführt würde. Sollte ich allerdings das Angebot, welches er jetzt von Frau T2 vortragen lassen wolle wieder ablehne, wäre es das dann! Also meine Gesprächsbasis war davon geflogen - Was bilden die sich ein hier!)

Frau T2 trug nun den Inhalt, der seiner Meinung nach für mich in Frage kommenden Maßnahme, vor. Dabei handelte es sich um den gleichen „Inhalt“, wie bei dem Streitgegenstand vom 22.5.08, mit dem Unterschied, nicht 4 Wochen-Maßnahme, sondern diesmal sogar 6 Monate „Förderung“ aller 14 Tage ein paar Stunden sinnloser Bewerbungsmappenerstellung, Profiling  Internetrecherchen, eventuelle Praktikas wieder ohne konkreten Inhalt für meine Person, nur allgemeines Abtauchen aus der Statistik, der Bildungsmafia dienenden Abzocke (Kopfgeldjäger). Unter der Prämisse, man müsse mich auf neue Verhältnisse des ersten Arbeitmarktes einstellen und in individueller Betreuung nach meinen Fähigkeiten und Kenntnissen „profilingen“ wäre dies der richtige Weg.. Also hier ist man nur AKTENORDNER! Es ist Verfolgungsbetreuung

Ich  bin nicht der Meinung, das solche Einrichtungen das Niveau haben, um eine wirkliche individuelle Betreuung, zu geben, sie sind nur dazu da, um der BA ein gutes Gewissen zu verschaffen Meine Äußerungen hinsichtlich der Betreuungsleistungen in der BA wurden zur Kenntnis genommen. Seit 1993 hatte ich bei jedem Kontakt bisher einen anderen SB, jedem erzählte ich meine Lebensgeschichte erneut, jeder stellte fest, schwer vermittelbar oder nicht zu gebrauchen, konkrete Eingliederungsmaßnahmen gab es nicht.

Selbstverständlich empörte ihn meine Meinung, Seine Meinung hatte ich erwartet, Ich hatte allerdings auch erwartet das eine Behörde ihre Kunden auf gleichen Niveau behandelt und erkennbare Defizite in der Behandlung abstellt aber das ist wohl zuviel verlangt bei den Verhältnissen im Land.. Ein Arbeitsloser ist nicht in der Lage zu erkennen, wo er Schwächen hat.. Wenn selbst ein leitendes Mitglied vorlebt, wie die Vorgaben in der Arbeitsmarktpolitik umgestezt werden sollen, wie sollen dann die Mitarbeiter erkennen, das sie falsch handeln. Mit "Oberlehrer"-Methoden erreicht man die Menschen nicht

25 Minuten waren vorbei - Eine Lösung gab es nicht mit Erpressung muss ich mich nicht abgeben

Ich zog für mich die Konsequenz und beendete den Alibi-Versuch der AA mit den Worten“ ich verabschiede mich damit aus der Agentur für Arbeit und melde mich wieder, wenn ich bedürftig bin“

Schön das man mal darüber gesprochen hat

Fazit:

Das ist Kundenarbeit in der Agentur für Arbeit - Allerdings nur ein Einzelfall

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